Austrian Olympic Classes - Sailing Nationals 2010
Segelclub Kammersee (SCK) Österreichischer Segelverband (OeSV) Union Yacht Club Attersee (UYCAs)
English version    

News

News
Informationen
Fotogalerie
Regatta
Die Clubs
Region & Quartiere
Kontakt
Links



Delle-Karth/Resch am Vormarsch

23.04.2009

Österreich Segler schaffen im Doppelpack den Einzug ins Medal Race und segeln beim Frankreich-Weltcup abermals um Spitzenplätze.

„Wir wollen mit zwei Booten unter die Top sechs“, so die Zielsetzung von Georg Fundak vor dem Weltcup an der Cote d´Azur und somit die gleiche die der OESV-Sportdirektor 14 Tage zuvor in Palma geäußert hatte. „Beim Segelsport spielen unglaublich viele Komponenten zusammen, wenn eine Sache nicht klappt, ist das Medal Race kein Thema mehr.“ Zwei Boote in den Top ten zu haben sei „eine tolle Bestätigung der Palma-Woche“, so Fundak, der Morgen die Damen im Blick haben wird.

Mit einem Tagesieg und den Plätzen acht bzw. fünf setzten Nico Delle Karth und Niko Resch ihre Ankündigung, auf die Spitze Druck ausüben zu wollen, eindrucksvoll in die Tat um. Die Miami-Sieger rangieren einen Zähler hinter Silber auf Platz drei und haben sich nach hinten ein wenig Luft verschafft. „Eine Serie von 15 Wettfahrten ausschließlich mit Top ten Plätzen und zwei Siegen zu beenden ist super. Heute hat in Summe alles sehr gut funktioniert, vor allem Niko ist über sich hinaus gewachsen.“ Resch hat Probleme mit dem Rücken, konnte aber dank der Betreuung durch den französischen Teamarzt wieder drei Wettfahrten im Trapez stehen. „Die Verschleißerscheinungen sind gewaltig, wir haben diesmal leider keinen Masseur dabei, ich bin den Franzosen für ihre Hilfe wirklich sehr dankbar.“ Morgen ist zwischen Platz zwei und fünf alles offen, „ein weiterer Podestplatz wäre der krönende Abschluss einer für uns schon jetzt genialen Woche.“    

Sylvia Vogl und Carolina Flatscher ziehen auf Rang vier in das morgige Medal Race ein. Nach dem sensationellem Sieg vor Palma, die nächste Top-Leistung der beiden Europameisterinnen, die Platz drei im Visier haben. Heute lief mit den Rängen 26 und 16 zwar wenig zusammen, „in Summe und aufgrund der Umstände ist die Serie aber absolut in Ordnung.“ Auch diesmal war taktisches Segeln alles andere als einfach, zwei konkurrierende Windsysteme sorgten für extrem schwierige Verhältnisse. Die Österreicherinnen, jeweils unter den Top ten bei der ersten Bahnmarke, wählten eher die konservative Mitte. „Die Ecken waren letztendlich bevorzugt, mal die eine, dann die andere. Es hat extrem gewürfelt, für uns leider im negativen Sinn“, so Vogl. Morgen erwartet die 470er Damen ein extrem heißer Tanz um Platz drei. „Fünf Boote liegen innerhalb von acht Punkten, das Podest ist möglich, aber so denken die anderen auch.“  

Matthias Schmid und Florian Reichstädter heute auf Rang 15 (Silver-Fleet), beenden die Regatta auf Platz 48.



Druckansicht Impressum
Konzept Agentur Neutor | Design Markus Kreiner | CMS FruitBasket by LimeSoda