Austrian Olympic Classes - Sailing Nationals 2010
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Drei Boote im Finale

15.04.2009

Mit zwei weiteren Tagessiegen und in Summe drei OESV-Booten im Medal Race, fällt die Bilanz der heimischen Olympiasegler bereits vor dem morgigen Finale des Palma-Weltcups positiv aus.

Dank eines weiteren Wettfahrtsieges sowie den Plätzen drei und fünf qualifizierten sich Sylvia Vogl und Carolina Flatscher souverän für das morgige Medal Race. Zwischenzeitlich auf Rang zwei, beträgt der Abstand auf die führenden Französinnen Petitjean/Douroux acht Punkte. „Ingrid und Nadege sind nicht unschlagbar, dass haben wir im Verlauf dieser Serie schon mehrfach bewiesen. Im Medal Race werden doppelte Punkte vergeben, dennoch sind acht Zähler Vorsprung ein beruhigender Polster. Im Normalfall werden sie versuchen uns an die Leine zu legen, bleibt zu hoffen, dass wir aus der Umklammerung kommen und unseren eigenen Weg gehen können“, gibt Vogl, die mit Flatscher bereits 2005 vor Palma gewinnen konnte, die Parole aus.

Auch Nico Delle Karth und Niko Resch zeigen im morgigen Medal Race Flagge, die Miami-Sieger qualifizierten sich als Fünfte für die Entscheidung in der 49er Klasse. Nach einer Kenterung auf Rang 20 und anschließend solide achte, verlief der heutige Tag nicht unbedingt nach dem Geschmack der Vize-Weltmeister von 2007. Zumindest was das Ergebnis anbelangt, denn Augenzeuge Georg Fundak sprach im letzten Heat von „einer seglerisch sehr guten Leistung. Sie sind schlecht weggekommen und haben mit einer sehr guten Taktik das Feld von hinten aufgerollt. Bei einem Weltcup keine Selbstverständlichkeit.“ Der OESV-Sportdirektor zeigt sich mit der Leistung seiner Schützlinge bis dato durchaus zufrieden. „Zwei Top-Sechs Plätze waren das Ziel, die Ausgangsposition für morgen ist nicht schlecht.“

Andreas Geritzer bestätigte seinen Aufwärtstrend, der Lasersegler fügte seiner Serie die Ränge 7, 32 und 5 hinzu und qualifizierte sich als achter für die alles entscheidende finale Wettfahrt. „Ich kann ihm für den einen Patzer keinen Vorwurf machen, der Winddreher war nicht vorhersehbar, die Seitenwahl somit ein wenig vom Glück beeinflusst. Der Rest war aber neuerlich sehr ansprechend“, urteilt Trainer Jürgen Brandstötter. „Die Art und Weise wie Andi auf Rückschläge reagiert ist wirklich erfreulich, er hat im Moment unglaublich viel Spaß und bringt eine sehr anständige Leistung.“
 
Bei anfangs kräftigem Nordwind liefen Matthias Schmid und Florian Reichstädter zur Höchstform auf und konnten die erste Wettfahrt des Tages für sich entscheiden. Dabei ließen die beiden Wiener nichts von ihren Startschwierigkeiten erkennen, kamen perfekt von der Linie weg und übernahmen von Beginn an das Kommando. Im Ziel betrug der Vorsprung des Duos 120 Meter. „Endlich haben wir unser Potential nicht nur angedeutet, sondern auch umgesetzt. Wenn alle Faktoren passen, fahren wir bei Wind um den Sieg mit“, sprach Schmid von einer großen Genugtuung. Leider ging es nicht ganz in dieser Tonart weiter. In Durchgang zwei, der in Summe achten Wettfahrt platzierten sich die beiden 28-Jährigen auf Rang 15, nicht schlecht, aber für das Finale zu wenig. Gesamt an zwölfter Position, ist der Traum vom Medal Race denkbar knapp ausgeträumt. „Der Frühstart in der ersten Wettfahrt hat uns zu sehr verunsichert. Wir nehmen eine Menge positiver Erkenntnisse aus dieser Serie mit und wissen woran wir arbeiten müssen.“

Auch Florian Raudaschl muss beim Medal Race zuschauen, der Finnsegler, heute auf den Plätzen 17 und 22, beendet die 40. Auflage der Trofeo S.A.R. Princesa Sofia auf Rang 14. „Es war taktisch schwierig und hat entsprechend gewürfelt. Heute hat man bei ein paar Entscheidungen auch ein wenig Glück gebraucht, dass war mir nicht unbedingt hold. Auf der einen Seite ist es bitter, das Medal Race war bis zum Schluss möglich, auf der anderen Seite ist ein 14. Platz bei einem Weltcup eine durchaus zufrieden stellende Ausbeute.“



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