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Licht und Schatten |
09.04.2009 |
Sylvia Vogl und Carolina Flatscher werden von der Spitze verdrängt, bleiben aber weiterhin im Rennen um den Sieg.
Erst gegen 16:00 Uhr – der Wind ließ entgegen der Prognosen neuerlich auf sich warten - wurde die Flotte auf das Wasser gebeten. Für einige Klassen bedeutete die späte Startzeit eine Rückkehr bei Dämmerung. Bei Österreichs Seglern wechselte heute nach der bis dato großartigen Vorstellung eher Licht und Schatten, die allgemeine Ausgangsposition bleibt dennoch viel versprechend.
„Es war heute sehr böig und drehend, damit waren wir leicht überfordert. Den letzten Sommer haben wir fast ausschließlich in China und bei Leichtwind verbracht, in Summe fehlt uns die Starkwindpraxis.“ Mit den heutigen Wettfahrten (Plätze 10 und 14) sind Sylvia Vogl und Carolina Flatscher, deren Trapez in Durchgang eins riss und ein unfreiwilliges Bad zu Folge hatte, „natürlich nicht zufrieden. Unser Handicap bei Wind liegt auf der Hand, morgen sind noch drei Wettfahrten, dann sehen wir weiter.“ Zwischenzeitlich auf Rang drei fehlen den Österreicherinnen lediglich zwei Zähler auf Rang zwei, morgen ist wieder weniger Wind vorhergesagt.
Für die 49er Klasse endete der Arbeitstag erst gegen 20:00 Uhr und fiel für Nico Delle Karth & Niko Resch nach ihrem gestrigen Höhenflug ein klein wenig bescheidener aus. Mit den Plätzen 14, 5, 10 und 18 rangieren die Miami-Sieger dennoch an vierter Position. „Es war ein schwieriger Tag, wir haben uns das Leben aber auch selber schwer gemacht. Morgen sind noch drei Wettfahrten, unsere Ausgangsposition für das Medal Race ist nicht schlecht und lässt sich noch verbessern“, so das Duo im Einklang.
Lasersegler Andreas Geritzer zeigte sich am vierten Tag der Trofeo S.A.R. Princesa Sofia wieder von seiner starken Seite. Der Neusiedler beendete die einzige Wettfahrt des Tages nach einer tadellosen Aufholjagd noch auf Rang fünf. Anfangs auf Position 18, wusste der Olympia-Zweite vor allem auf der zweiten Kreuz zu überzeugen, wo er einen Großteil seines Rückstandes gut machen konnte. „Der Start war zu verhalten, der Rest absolut in Ordnung. Andi hat sich kontinuierlich nach vorne gearbeitet, ich bin wirklich sehr zufrieden“, streute Coach Jürgen Brandstötter Rosen. Geritzer verbesserte sich auf Rang zehn.
Ebenfalls mit einem schlechten Start und obendrein mit einer Tonnenrundung und dem Leisten der Ersatzstrafe gehandicapt, startet auch Florian Raudaschl eine sehenswerte Aufholjagd und beende die Wettfahrt auf Rang elf. „Ich habe gezeigt, dass ich auch bei Starkwind schnell bin“, überwog für den Wolfgangseer das Positive. Zwischenzeitlich auf Platz elf, trennen Raudaschl lediglich zwei Zähler von Rang neun. „Das Medal Race ist mein hochgestecktes Ziel, es zu erreichen ist definitiv möglich.“
Mit den Rängen 12 und 14 schoben sich Matthias Schmid und Florian Reichstädter auf Platz 20 vor. „Unser Problem sind die Starts, der Rest ist wirklich in Ordnung. Durch die Disqualifikation in der ersten Wettfahrt trauen wir uns nicht wirklich, starten immer aus der zweiten Reihe, und müssen uns von hinten nach vorne arbeiten. Das uns das gelingt, ist nicht selbstverständlich und wirklich erfreulich, aber es bringt uns zu wenig. Wir müssen an unseren Starts arbeiten, die Ausgangsposition für das Medal Race ist nicht gut, aber die Abstände sind sehr gering“, so Matthias Schmid.
Der Palma-Weltcup endet am Karfreitag mit den Medal-Races.
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