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Traumhafter Damenstart |
08.04.2009 |
Starke OESV-Leistungen zum Auftakt des Palma-Weltcups: neben dem zweiten Zwischenrang von Sylvia Vogl und Carolina Flatscher sorgen auch ein Tagessieg in der 49er Klasse, sowie sieben weitere Top-Ten Plätze für gute Laune.
Sylvia Vogl und Carolina Flatscher melden sich vor Palma eindrucksvoll zu Wort. Die regierenden Europameisterinnen und Olympia-Achten von Qingdao bestätigten am ersten Tag der Trofeo S.A.R. Princesa Sofia ihre starken Trainingsleistungen und landeten vor den Augen von Sportkoordinator Georg Fundak mit den Plätzen drei und fünf gleich zwei Volltreffer. Fundak beschrieb die heutige Linie der der beiden als „riskant, aber durchaus lohnend. Es war nicht einfach, genaues Segeln war enorm wichtig, dass haben die Mädels heute sehr gut hinbekommen.“ Zwischenzeitlich auf Rang zwei weisen Vogl (35) und ihre Tiroler Vorschoterin (26) lediglich zwei Zähler Rückstand auf die führenden Clark-Schwestern, Penny und Saskia auf. „Ein super Auftakt, wir können punkto Bootsgeschwindigkeit voll mithalten, es hat richtig Spaß gemacht.“
Den Frühstart von Matthias Schmid und Florian Reichstädter empfand Fundak „als wirklich sehr schade. Die Burschen haben auf Platz 15 angefangen und sind als achte ins Ziel gesegelt. Das wäre ein sehr solider Beginn gewesen.“ Was möglich gewesen wäre, zeigten die die Dritten von Miami in Durchgang zwei mit Rang sieben. „Die Frühstart-Entscheidung hat uns hart getroffen. Wir waren sicher nicht das erste Boot an der Linie, wurden aber als einziges disqualifiziert. Das Ergebnis ist somit unbefriedigend, die seglerische Leistung war heute aber absolut in Ordnung, das stimmt uns zuversichtlich.“
Ebenfalls stark und obendrein sehr konstant präsentierte sich zum Auftakt des Weltcups vor Palma Florian Raudaschl, der nach zwei Wettfahrten auf Platz neun rangiert und voll auf Medal Race Kurs segelt. „Daran zu denken wäre zu viel zu früh und dumm. Das Feld ist sehr kompakt, man darf sich keine Fehler erlauben. Der Start ist jedenfalls gelungen, das freut mich wirklich sehr, viel mehr ist aber noch nicht geschehen.“
Für Nico Delle Karth und Partner Niko Resch verlief der Tag mit den Plätzen sieben und 13 zunächst nicht nach Wunsch. „Sie haben den Kopf aufgrund der unbefriedigenden Materialsituation nicht frei und sind zu Beginn nicht das gesegelt was sie können“, urteilte Fundak, der die Olympia-Achten von Peking erst in Durchgang drei von ihrer Schokoladenseite sah. Mit einem überlegenen Tagessieg – „nach dem Herumbasteln in den letzten Tagen und dem schlechten Beginn eine echte Genugtuung“ - bleiben die Miami-Sieger voll im Rennen. „Zu Beginn waren wir leider ein wenig übermotiviert und hatten zudem vertrimmt. Wir waren mehr mit dem Speed als mit der Taktik beschäftigt, erst in der dritten Wettfahrt sind wir richtig gesegelt. Ein Start-Ziel Sieg ist immer genial, die anderen wissen nun, dass wir auch da sind.“
Andreas Geritzer bezeichnete seinen Auftakt - der Olympia-Zweite von Athen kam auf die Ränge zehn und 20 - als „im Großen und Ganzen gelungen. Ich habe in Summe zehn Punkte hergeschenkt, was auf mangelnde Aufmerksamkeit zurückzuführen ist und mit der fehlenden Wettkampfpraxis zu tun hat.“ Letzteres wirkt sich in engen Situationen besonders stark aus, doch „es sollte von Wettfahrt zu Wettfahrt leichter werden. Ich habe unglaublich viel Spaß auf dem Wasser und denke, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis ich wieder ganz vorne mitmischen kann.“
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