 |
Zentimeter fehlten ins Halbfinale |
01.03.2009 |
Während Österreich weiterhin fest in der Hand des Winters ist, "entfloh" das CHAMPIONSHIPS Sailing Team in südlichere Gefilde. Hans Spitzauer, Armin Raderbauer und Florian Kohout duellierten sich im italienischen Brindisi im Rahmen der "Winter Match Race" Serie. Schlussendlich fehlte ein Punkt zum Einzug ins Halbfinale.
Fast 1.500km liegen zwischen Wien und Brindisi, die meisten davon durften Hans Spitzauer und sein CHAMPIONSHIPS Sailing Team am vergangenen Freitag in südliche Richtung zurücklegen. Neun Rennen absolvierten sie dort an diesem Wochenende, danach war die Vorrunde absolviert. Am Ende fehlte den Newcomern im internationalen MatchRace-Circuit ein Punkt zum Einzug ins Semifinale. "Wir hielten im neunten und letzten Rennen trotz zweier Strafen die Türe ins Halbfinale offen, ein kleiner Fehler kostete schlussendlich den, im nachhinein, entscheidenden Sieg", war Spitzauers erste, trotzdem positive, Reaktion. Natürlich könnten Spitzauer, Raderbauer und Kohout auch der denkbar knappen Niederlage gegen den als Nummer 1 gesetzten Briten Alastair Hall und seinem Team am Samstag nachtrauern. Dies ist aber so gar nicht deren Art, viel mehr kehrten sie ihren schnell gefundenen Anschluss an die internationale Match Race Szene in den Vordergrund. "Der Brite ist unter den Top-50 der Weltrangliste und wir waren ihm bis zum Überqueren der Ziellinie wahrlich ebenbürtig. Es fehlten ein paar Zentimeter", konkretisiert Steuermann Hans Spitzauer.
Das CHAMPIONSHIPS Sailing Team beendet damit das "Winter Match Race" in Brindisi auf dem starken fünften Rang, konnte wieder wichtige Wettkampferfahrung sammeln. Der nächste Auftritt ist Anfang April ebenfalls in Brindisi geplant, diesmal steht das "Spring Match Race" am Programm.
| |
|
|