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Raudaschl in Cannes |
23.02.2009 |
Aufgrund windarmer Zeiten in seinem Tatendrang eingebremst, misst Finn-Crack Florian Raudaschl dem unspektakulären Saisonstart und Rang 10 wenig Bedeutung bei.
Die Vorfreude auf das erste richtungweisende Kräftemessen 2009 war enorm groß, der Nachgeschmack ist ein wenig bitter. Florian Raudaschl hatte sich für den Saisonstart vor Cannes, wo 80 Teilnehmer aus 15 Nationen die Segel setzten, einiges vorgenommen, einzig die Bedingungen spielten nicht mit. Von den ursprünglich zehn geplanten Wettfahrten konnten aufgrund der leichten Winde nur deren sechs ausgesegelt werden, der Spaßfaktor hielt sich für den Salzburger über weite Strecken in Grenzen. „Wir sind mehr getrieben als gesegelt, sportliche faire Bedingungen sehen anders aus. Gut, dass abgesehen der Formüberprüfung nicht wirklich viel auf dem Spiel stand, sonst wäre mein Ärger sicherlich größer gewesen.“
Ein fünfter Rang war die beste Ausbeute des 30-Jährigen, der die Verhältnisse als ungeeignet für objektive Rückschlüsse hinsichtlich des neuen Materials und der Bootsgeschwindigkeit bezeichnete. „Die Starts verliefen allesamt sehr gut, in Anbetracht des großen Feldes ein positiver Aspekt, der Rest verkam aufgrund der Flautenlöcher großteils zu einem Glücksspiel und darf nicht überwertet werden.“
Die Bestätigung seiner guten Form, Raudaschl segelte die internationale Konkurrenz in diversen Sparrings zuletzt regelrecht schwindelig, soll nun vor Palma erfolgen, wo mit der Trofeo Princesa Sofia (04.-10. April) der nächste Regattaeinsatz geplant ist. Um nichts dem Zufall zu überlassen absolviert der OESV-Athlet zwei Trainingslager auf Mallorca, die erste, sechstägige Wassereinheit steht bereits kommende Woche auf dem Programm.
Semaine Internationale Cannes, 19.-20. Februar 2009 (6 Wettfahrten, 80 Teilnehmer, 15 Nationen)
1. Tapio Nirkko FIN 11 10. Florian Raudaschl AUT 50 (8/(20)/10/17/5/10)
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